Intermezzo: Abgebildet

Mrz 17, 2017 | 0 Kommentare

Mal kurz für Zwischendurch. Ich war im Web unterwegs und habe nach Bildern von Bohrmaschinen gesucht. Und während ich so meine Googlebildrecherche betrachte fällt mir etwas auf:
Screenshots Google vom 16.03.2017

Genau, … es gibt eindeutig mehr Rechts- als Linkshänder! Interessant, dass sich das so sehr in der Anordnung dieser Gegenstände widerspiegelt.
Zwischen 10-20 Prozent der Bevölkerung sind Linkshänder. Beim „Bügeleisen-Bilder-Google“ ist der Demografie also ungefähr Rechnung getragen.

Spannend, finde ich daran, wie sehr die eigene Körpererfahrung unbewußt in die Bildgestaltung mit herein spielt. Als ich bemerkte, dass ich gerne die Bohrmaschine von links sehen würde, anstatt von rechts, weil ich es dann leichter zeichnen könnte, kam ich auf eine Idee. Ich sah mir meine eigenen Zeichnungen an und stellte fest, dass ich ganz klar von mir auf andere schließe. In der Form, dass ich, als Linkshänderin, sehr viel häufiger Links- als Rechtshänder abbilde. Obwohl ich ja mehr Rechts- als Linkshänder sehe, wenn ich andere Menschen betrachte. Zeigt wieder einmal, wie die Eigenwahrnehmung, den Subkontext der Zeichnungen mit beeinflußt. Oder ist das nur eine zufällige Eigenart von mir? Ich könnte mir vorstellen, dass rechtshändige Menschen noch stärker die rechte Hand als aktive Hand zeichnen, wenn sie aus dem Kopf zeichnend, ohne inhaltliche oder bildkopositorische Zwänge, agieren? Wie sieht es bei euch aus?


Dont show, tell - Sketchnote Ausschnitt

G
weiter Stöbern
Vortrag zum Thema „Sketchnotes im Beruf Nutzen“

Vortrag zum Thema „Sketchnotes im Beruf Nutzen“

Am 19. Mai halte ich einen Online-Vortrag bei den webgrrls.

Es wird einen kurzen Überblick darüber geben, was Sketchnotes sind und mit welchen digitalen und analogen Werkzeugen sie erstellt werden können. Hauptsächlich wird es dann darum gehen, wie sich die Methode „Sketchnote taking“ für das Berufsleben nutzbar machen lässt.

lesen ➜